Was sind virtuelle Kostenstellen? Welches CO-Objekt ist der Kostenträger Studiengang? Auftrag?Fab hat geschrieben:Hallo,
Haben jetzt im ersten Schritt die Kosten auf den Kostenstellen per Umlage auf virtuelle Kostenstellen für Lehre und Forschung verteilt. Im Bereich der Lehre wollen wir nun die Kosten per Prozesskostenrechnung auf den Kostenträger Studiengang verteilen.
Wenn Du meinst, ob Du die Kosten, die über die Umlage auf die Kostenstelle gebucht wurden, weiter verrechnen möchtest. Ja das geht. Als Kostenart zur Weiterverrechnung, musst Du eine vom Typ Leistungsverrechnung verwenden.Wir haben Geschäftsprozesse angelegt und wollten auf diese, per Template-Verrechnung im IST, die Kosten der Kostenstellen durch Leistungsarten verrechnen.
Ist dies mit den aus der Umlage resultierenden Umlagekostenarten möglich?
Ja, ist nur so möglich. Aber was stört Dich daran?Kann man die Zuordnung von Kostenarten und Kostenstellen zu Prozessen über Leistungsarten nur durch die Planung festlegen oder geht es auch auf einem anderen Weg?
Don't panic. Klappt schon.Hoffe ich konnte die Problematik einigermaßen beschreiben
Wir verzweifeln langsam an der Thematik und sind für jeden Hinweis dankbar.
Viele Grüße Fab
Virtuelle Kostenstellen sind ganz normale Kostenstellen, die halt nur in der Realität nicht existieren.Was sind virtuelle Kostenstellen? Welches CO-Objekt ist der Kostenträger Studiengang? Auftrag?
Unser Problem ist, dass wir keine Kosten von der Kostenstelle auf die Hauptprozesse bekommen. Bei der Template-Verrechnung wird immer angezeigt, dass der Sende keine Plan- bzw. Istmengen hat. Wenn man dann über die Fehlermeldung zur Planung der Mengen kommt wird angezeigt, dass "der Geschäftsprozess nicht zur Mengenplanung vorgesehen ist".
Wenn Du meinst, ob Du die Kosten, die über die Umlage auf die Kostenstelle gebucht wurden, weiter verrechnen möchtest. Ja das geht. Als Kostenart zur Weiterverrechnung, musst Du eine vom Typ Leistungsverrechnung verwenden.
Generell ist die Template-Verrechnung immer eine Mengenverrechnung, d.h. Du ermittelst eine Menge die verrechnet wird, die dann mit einem Tarif bewertet wird.
??? Die sollen dann virtuelle Kosten tragen oder was? Naja, ihr werdet eure Gründe haben. Hört sich für mich erstmal komisch an.Fab hat geschrieben:
Virtuelle Kostenstellen sind ganz normale Kostenstellen, die halt nur in der Realität nicht existieren.
Also der Kostenträger ist eher ein Objekt des Produktions-Controlling. Zumal ist er sehr speziell. Ich persönlich habe ihn noch nie verwendet und ich habe jetzt schon einige CO Einführungen hinter mir.Wir wollten den Kostenträger über das CO-Objekt Kostenträger abbilden, also die normale "Kostenträger allgemein anlegen" Funktion.
Gibt es gewisse Vor- und Nachteile bei der Wahl eines CO-Objekts als Kostenträger?
Kannst Du mal die Nummer der Fehlermeldung hier mitteilen. Also irgendwas mit XX NNN.Unser Problem ist, dass wir keine Kosten von der Kostenstelle auf die Hauptprozesse bekommen. Bei der Template-Verrechnung wird immer angezeigt, dass der Sende keine Plan- bzw. Istmengen hat. Wenn man dann über die Fehlermeldung zur Planung der Mengen kommt wird angezeigt, dass "der Geschäftsprozess nicht zur Mengenplanung vorgesehen ist".
Ist irgendwie merkwürdig.
Gibt es denn auch eine andere Möglichkeit die Kosten einfacher zu verteilen?
Danke nochmals,
Grüße Fab
das haben wir gemacht, da wir die Bereiche Forschung und Lehre haben und im Bereich der Forschung, die Kosten per Projektkostenrechnung verrechnen wollen und im Bereich der Lehre die Kosten per Prozesskostenrechnung verteilen wollen.??? Die sollen dann virtuelle Kosten tragen oder was? Naja, ihr werdet eure Gründe haben. Hört sich für mich erstmal komisch an.
Wir hatten uns da noch nicht endgültig entschieden und können es sicher auch über Innenaufträge machen. Im Moment besteht das Problem ja darin, dass wir keine Kosten auf die Prozesse bekommen.Also der Kostenträger ist eher ein Objekt des Produktions-Controlling. Zumal ist er sehr speziell. Ich persönlich habe ihn noch nie verwendet und ich habe jetzt schon einige CO Einführungen hinter mir.
Ich bin mir auch nicht sicher, was ihr eigentlich genau machen wollt, aber ich würde es mit einem normalen Innenauftrag versuchen.
Das kann ich leider erst morgen machen, da ich im Moment nicht an das System komme.Kannst Du mal die Nummer der Fehlermeldung hier mitteilen. Also irgendwas mit XX NNN.
Also beispielsweise sollen die Personalkosten eines Instituts im Bereich der Lehre auf den Studiengang BWL verrechnet werden.Was soll denn eigentlich verrechnet werden und auf welcher Basis?
Generell gibt es die Verteilung, Umlage, direkte und indirekte Leistungsverrechnung. Die Template-Verrechnung ist auch eine Leistungsverrechnung. Sehr flexibel aber dafür etwas komplexer einzurichten.
Gib doch mal ein Beispiel für eine Kostenstelle, wie diese sich auf die Hauptprozesse verrechnen soll. Teile auch mal Deine Template-Definition mit.
Hallo,Fab hat geschrieben: Also beispielsweise sollen die Personalkosten eines Instituts im Bereich der Lehre auf den Studiengang BWL verrechnet werden.
Dafür haben wir per Umlage erstmal die Personalkosten auf die virtuelle Kostenstelle "Institut Lehre" verrechnet. Danach haben wir Lehrveranstaltungen als Hauptprozesse in der Standardhierarchie angelegt und Leistungsarten, wie "Lehrveranstaltung vorbereiten" eingerichtet.
Außerdem haben wir eine Verrechnungskostenart angelegt.
Der Prozesstreiber des Hauptprozesses ist die Anzahl an Veranstaltungen im Semester. Der Treiber für den Teilprozess "Lehrveranstaltung vorbereiten" ist die Dauer der Lehrveranstaltung.
Danach haben wir ein Geschäftsprozess Template zur Ist-Verrechnung angelegt. In diesem Template haben wir Kostenstelle/Leistungsart angegeben und haben es dem Geschäftsprozess zugeordnet.
Und bei der Verrechnung gab es dann das Problem das keine Ist-Mengen vorhanden sind. Wie wissen auch nicht genau, wo man diese angeben kann, da auch eine Planung nicht möglich war.
Normalerweise wäre es auch möglich das ganze ohne Templates zu machen, aber wir brauchen bei einer anderen Leistungsart ("Klausur kontrollieren") eine Formel die Zahlen aus einer Tabelle auswertet. Deshalb haben wir uns für die Template-Verrechnung entschieden.
Danke nochmals vielmals für die bisherigen Tipps und Mühe.
Nein, mit Umlagekostenarten geht das gar nicht. KP06 braucht ihr nicht, damit *plant* man Kosten, ihr habt sie aber schon durch die Umlage, ausserdem Ist.Fab hat geschrieben:Sind jetzt gerade dabei die Mengen zu Planen. Wir haben aber auf der virtuellen Kostenstelle nur die Umlagekostenarten. Bei der Planung mit der Transaktion "KP06" kommt die Fehlermeldung: "Bei manueller Planung ist Umlagekostenart nicht vorgesehen" (Meldungsnr. GM 086).
Haben wir da was falsch eingestellt oder geht das mit Umlagekostenarten einfach nicht?
Hallo,Miriam hat geschrieben:Hallo erp-bt,
vielen Dank erstmal für deine Hilfsbereitschaft.
Jetzt hab ich es mit kp26 versucht. Wir können aber keinen Tarif an der Stelle angeben, weil der sich ja berechnen soll aus den in Anspruch genommenen Prozessen (Gesamtkosten/Gesamtstunden). Also wollen wir das automatisch berechnen lassen...
Nun kommt bei der Templateverrechnung der Fehler, dass der "Empfänger GPZ keine Ist- bzw. Planmengen hat" (Meldung KW104).
Das Kennzeichen "Istmenge gesetzt" haben wir nicht aktiviert, weil wir ja nicht manuell Mengen erfassen wollen.
MfG Miriam
Ja, die Meldung habe ich jetzt auch. Der GP-Verrechnungstyp muss auf 3 gesetzt werden. Dann kann man mit der KB51NP Senderleistungen des GP erfassen. Dann wird die Menge entsprechend mit der variablen Menge multipliziert.Fab hat geschrieben:So funktioniert es bei uns auch.
Dann nehmen wir fixe Mengenwerte.l
Das Problem besteht nun aber in der variablen Tarifermittlung.
Wo kann man diese definieren?
Was für Angaben bräuchtest du noch, um einen besseren Überblick zu bekommen?
Danke nochmals.