das ist sicherlich bereits mehr als nur ein mal passiert. Aber wie das mit Religionen ist, so verhält es auch mit Programmierrichtlinien...ralf.wenzel hat geschrieben: Man sollte sich mal zusammensetzen und sowas wie ein "Handbuch für gutes Coding" schreiben - aber dazu müssten sich genug Leute erstmal einig werdenDie SAP lässt "uns" mit dem Thema ja allein.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Alexander D. für den Beitrag:
Unit605
Der Ton macht die Musik. Ich weiss, das trifft bei Dir auf taube Ohren.ralf.wenzel hat geschrieben:So ist das mit Meinungen: Wenn ich eine Meinung habe, halte ich die für richtig und sag das auch. Wenn ich nicht weiß, ob etwas richtig ist oder nicht, hab ich noch keine Meinung dazu.Unit605 hat geschrieben:Bei Deinem Diskussionstil habe ich persoenlich immer das Gefuehl, dass nur das gilt und richtig ist, was Du fuer gueltig und richtig haelst..
Wenn ich aber eine Meinung habe, heißt das nicht, dass ich mich nicht von einer anderen überzeugen lasse. Das passiert oft genug.
Also kannst Du Deine Tabelle auch einfach alle durchnummerieren oder LT_EKKO_NORM und LT_EKKO_UMLAG nennen.ralf.wenzel hat geschrieben: Doppelklick drauf und du weißt esWas ich aber NICHT mit einem Doppelklick ermitteln kann, ist: Was ist in der Tabelle drin? Ist LT_EKKO1 nun die mit den Normalbestellungen oder die mit den Umlagerungsbestellungen?
Also, dass ich mein Programm anderen erklaeren musste, kam wohl in den seltesten Faellen vor.ralf.wenzel hat geschrieben: Du erklärst doch nicht DIR dein Programm, sondern anderen! Abgesehen davon ist (ich wiederhole mich) die viel schwieriger zu ermittelnde Frage die, was ist denn da nun drin? Klar, EKKO-Daten. Bestellungen? Anfragen? Angebote? Um das zu ermitteln, muss ich mich durchs Coding wühlen.
Dickes Danke fuer den Link.Alexander D. hat geschrieben: das ist sicherlich bereits mehr als nur ein mal passiert. Aber wie das mit Religionen ist, so verhält es auch mit Programmierrichtlinien...
neulich wurde hier ein Link zu einem DSAG-Leitfaden für Entwickler gepostet, als eine der Empfehlungen wird man dort Präfixe als Vorschläge für Namenskonventionen finden. So ganz aus der Welt scheint diese Vorgehensweise also nicht zu sein:
https://www.dsag.de/de/ueber-dsag/press ... licht.html
... finde es trotzdem sehr gut.Ein Bekannter von mir, der u. a. bei der SAP in der Entwicklungsabteilung gearbeitet hat, meinte dazu, dass sowas nur Leute machen, die nicht programmieren können.
DAS ist meiner Meinung nach eines der "heiligsten Ziele" der Programmierung. Ich bemühe mich auch, das so hinzubekommen (klar umrissende Aufgaben von Klassen/Methoden oder auch FORMs, aussagekräftige Namen, wobei hier manchmal auch einfach die technischen Namen à la EKKO sinnvoll sein können). Dann benötigt man auch keine Vorschriften im Code Inspector, wieviele Kommtarzeilen anteilig zu vergeben sindUnit605 hat geschrieben:Aber Du hast recht, ich erklaere mir nicht meine Programme, das es nicht noetig ist. Ich lese meine Programme "wie ein Buch".
bitte sehr! Es widerspricht sich nicht unbedingt, denn soweit ich das verstanden habe ist DSAG <> SAP.Unit605 hat geschrieben: Dickes Danke fuer den Link.
...
Widerspricht sich zwar mit:
Ein Bekannter von mir, der u. a. bei der SAP in der Entwicklungsabteilung gearbeitet hat, meinte dazu, dass sowas nur Leute machen, die nicht programmieren können.
Ich habe Programme gesehen, da haettest Du Dir so eine Vorschrift gewuenscht, nicht in Deutschland, aber in den USA.zzcpak hat geschrieben: Dann benötigt man auch keine Vorschriften im Code Inspector, wieviele Kommtarzeilen anteilig zu vergeben sind![]()
DAS ist das Problem, wobei ich die DSAG kaum heranziehen würde, wenn es darum geht..... Wäre es aus der Welt, gäbe es das Thema hier ja nicht.Alexander D. hat geschrieben:So ganz aus der Welt scheint diese Vorgehensweise also nicht zu sein:

Unit605 hat geschrieben:Dickes Danke fuer den Link.
Widerspricht sich zwar mit:
... finde es trotzdem sehr gut.Ein Bekannter von mir, der u. a. bei der SAP in der Entwicklungsabteilung gearbeitet hat, meinte dazu, dass sowas nur Leute machen, die nicht programmieren können.
Nein, durchaus nicht - ich setze mich damit auseinander. Und antworte: Ich diskutiere ergebnisorientiert. Wenn ich anfange, NETT zu werden, gibt es dafür Gründe. Sowas wie "Ralf ist zu schnell gefahren und ist erwischt worden". Oder "Ralf hat eine Projektverzögerung zu verantworten".Unit605 hat geschrieben:Der Ton macht die Musik. Ich weiss, das trifft bei Dir auf taube Ohren.

Wie kommst Du jetzt darauf?ralf.wenzel hat geschrieben:Unit605 hat geschrieben:Dickes Danke fuer den Link.
Widerspricht sich zwar mit:
... finde es trotzdem sehr gut.Ein Bekannter von mir, der u. a. bei der SAP in der Entwicklungsabteilung gearbeitet hat, meinte dazu, dass sowas nur Leute machen, die nicht programmieren können.
Du hast offensichtlich entweder nicht verstanden, wer oder was die DSAG ist oder was die mit der SAP zu tun hat.
Es gibt Programmierer, die schreiben einen les- und wartbaren Code von alleine, anderen muss mittels StylGuide ein strenges Korset angelegt werden. Ob das Korset jetzt aber die les- und wartbarkeit eines Codes wirklich verbessert hängt vom StylGuide ab.ratsnus hat geschrieben:Wenn man sich dabei an gewissen Regeln hält gut, wenn nicht dann halt nicht.
Das ist völlig egal, wie schmackhaft das ist. Wenn die Anforderungen das hergeben und der Chef will, dass mit Eclipse gearbeitet wird (weil das hier alle machen, SAP-Entwickler sind hier nicht die einzigen Entwickler und wahrscheinlich nichtmal die wichtigsten), dann hat man das zu tun.JHM hat geschrieben:In Ralfs "Projekt" werden aber anscheinend ganz andere Anforderungen gestellt (Java interagiert mit ABAP über XML und das evtl. noch mit Zertifizierung), dann mögen all die neuen Tools Sinn machen. Es wird aber nicht einfach sein diese Tools "alten" ABAPler schmackhaft zu machen.

Weil du mit der DSAG kommst und damit belegen willst, dass die Aussage des Ex-SAPlers dem widerspricht. Fakt ist, dass die DSAG nicht die SAP ist und nicht für sie spricht.Unit605 hat geschrieben: Wie kommst Du jetzt darauf?
Code: Alles auswählen.
constants:
gc_x type c value 'X',
gc_1 type c value '1',
gc_a type c value 'A'.....
Da ich das Buch gerade vor mir liegen habe:ewx hat geschrieben:Tut sie das?ralf.wenzel hat geschrieben:Die SAP lässt "uns" mit dem Thema ja allein.
Buch: ABAP Programmierrichtlinien
(Quelle: Seite 92, Absatz 1 des o. g. Buches)Die technischen Informationen zu einem Repository-Objekt oder einer programminternen Entität sind in der ABAP Workbench oft direkt zu sehen, werden über eine Quickinfo angezeigt oder ins lediglich einen Doppelklick weit entfernt. Die Semantik einer Variablen lässt sich dagegen ohne entsprechende Informationen im Bezeichnet für den Leser oft ungleich schwerer herausfinden als rein technische Typinformationen.

Warum eigentlich immer dieses Entweder/Oder? Nenne deine Tabellen LT_UMBEST oder von mir aus sogar LT_EKKO_UMBEST und du machst beide Lager glücklich.ralf.wenzel hat geschrieben:Das ist so ziemlich genau das, was ich hier die ganze Zeit schrieb: Die Deklaration ist nur einen Doppelklick weit weg, aber ob eine LT_EKKO nun Anfragen, Angebote oder Bestellungen oder gar Umlagerungs-, Retouren-, oder CC-Bestellungen enthält, ist eben nicht so einfach zu ermitteln. Daher macht es eher Sinn, eine Solche Tabelle UMBEST, CCBEST, ANGEB oder ähnlich zu benennen.