M:n Beziehungen DB-Tabellen

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M:n Beziehungen DB-Tabellen

Beitrag von L0w-RiDer (Specialist / 379 / 72 / 1 ) »
Hallo an alle,

ich hätte mal ein paar Grundlagenfragen, die ich mir erst neulich gestellt habe, die echt gut wären, für mein Verständnis, wenn ich das wüsste.

1. Kann man irgendwo im SAP-System eigentlich nachschauen, in welchen Beziehungen die DB-Tabellen miteinander zusammenhängen? Also ob sie eine m:n, 1:n, 1:1 Beziehung haben z.B. Mara mit MARD usw. ?? Gibt es das irgendwo im System oder eine Übersicht hier im Internet?

Bei dem normalen SQL mit OpenSQL usw. ist das ja immer so. ER-Diagramm usw.

2. Die SAP-Systeme laufen ja auf Anwendungsservern. Wo stehen diese Anwendungsserver denn typischerweise physisch? Auch die DB-Tabelle würde mich interessieren wo diese sich typischerweise physisch befindet. Normalerweise direkt in der Firma von einem oder in vielleicht in Walldorf? Weiß jemand wo und wie man das vielleicht nachschauen kann?

Ich weiß es sind Anfängerfragen, aber irgendwie habe ich das bisher immer einfach so hingenommen und habe mich das erst neulich aus Interesse selbst gefragt. Meine Kollegen wussten es auch alle nicht.

Vielen Dank im Voraus.



Re: M:n Beziehungen DB-Tabellen

Beitrag von black_adept (Top Expert / 3509 / 70 / 691 ) »
Zu 2.
Das ist ganz unterschiedlich - am Besten fragst du in der Firma wo du arbeitest einfach mal bei der SAP-Basis nach. Die sollte das wissen.
Nur so zur Info
  • Auch wenn die Server irgendwo stehen. Meist gibt es noch ein Backupsystem, welches üblicherweise ein paar hundert Kilometer abseits der Hauptserver steht um im Fall der Fälle trotz Erdbeben, Asteroideneinschlag, Godzilla gewappnet zu sein
  • Einige Betreiber möchten das auch ganz gerne geheim halten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendwelche Streitkräfte publik machen, wo ihre Server rumstehen.
live long and prosper
Stefan Schmöcker

email: stefan@schmoecker.de

Re: M:n Beziehungen DB-Tabellen

Beitrag von IHe (ForumUser / 68 / 21 / 22 ) »
Zu 1.: Zusätzlich zum Diagramm wäre es aber auch gut, wenn du in der Lage wärst, die Kardinalität selbst zu ermitteln - bei MARA/MARD wird dies z.B. in den mir verfügbaren SAP-Systemen über die Grafik nicht angezeigt.

Du solltest dir dazu den Primärschlüssel der Tabellen ansehen (die ersten Felder der Tabelle mit Haken bei "Key"). Die MARA hat hierbei neben dem allgemeinen Mandatenfeld nur die MATNR als Key: Es kann also pro Materialnummer nur genau einen Eintrag geben. Die MATD hingegen hat neben Mandanten und MATNR noch zusätzlich die Felder WERKS und LGORT als Key. Zu jedem Material können somit mehrere Einträge je Werk/Lagerort vorkommen. Somit liegt eine Kardinalität von 1:n zwischen MARA und MARD vor.

Re: M:n Beziehungen DB-Tabellen

Beitrag von a-dead-trousers (Top Expert / 3641 / 126 / 947 ) »
Zu 1 wäre vielleicht noch zu erwähnen, dass die ER-Diagramme die in der SE11 angeboten werden auf den gepflegten(!) Fremdschlüsselbeziehungen der Tabellen beruhen. Hat der Entwickler, der die Tabellen angelegt hat, das "vergessen" werden die Beziehungen auch nicht dargestellt. Außerdem handelt es sich bei den Fremdschlüsselbeziehungen in der SAP-Welt (aus Performancegründen?) nur um "Empfehlungen" und nicht um "echte" Fremdschlüssel wie man es von rationalen Datenbanken ansonsten gewohnt ist bzw. in der Schule/Ausbildung gelernt hat.
Theory is when you know something, but it doesn't work.
Practice is when something works, but you don't know why.
Programmers combine theory and practice: Nothing works and they don't know why.

ECC: 6.07
Basis: 7.40

Re: M:n Beziehungen DB-Tabellen

Beitrag von L0w-RiDer (Specialist / 379 / 72 / 1 ) »
Okay, super.

Vielen Dank an alle, das hat mir echt für das Verständnis geholfen. Ich werde mal bezüglich den Servern fragen.

Re: M:n Beziehungen DB-Tabellen

Beitrag von DeathAndPain (Top Expert / 1523 / 171 / 339 ) »
zu 2. ist zu sagen, dass SAP-Server meist nicht mehr physisch vorhanden sind, sondern bei Hostern wie AWS als virtuelle Server angemietet werden. Technisch gelten sie als "On Premise", weil man virtuell seinen eigenen Server hat, physisch aber stehen sie irgendwo auf der Welt in der Cloud.

Die Hand noch auf das Blech des Servers legen zu können, ist mir persönlich zwar auch sehr sympathisch, gilt aber als Oldschool, da Rechenzentren die Basisadministration viel routinierter und billiger erledigen können und man auf diese Weise auch recht einfach die Hardware skalieren kann (da sich virtuelle Server quasi auf Knopfdruck um mehr Rechenkerne oder mehr Hauptspeicher oder Plattenplatz erweitern lassen).

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